Pfeil zurückPfeil vor
Max Weiler
Die Fresken der Theresienkirche in Innsbruck 1945–47
Material
Hardcover mit Papierüberzug foliengeprägt und Schutzumschlag, Fadenheftung
Maße H × B × T
250 x 224 mm
Umfang
176
Auftraggeber*in
Galarie im Taxispalais
Herausgeber*in
Silvia Eiblmayr / Galarie im Taxispalais
Erscheinungsort
Innsbruck
Verlag
Haymon Verlag
ISBN
3-85218-368-5
Ort / Aufbewahrung
1 Ex. 01 Kiste, groß
1 Ex. Privatarchiv Gabriele Lenz
 
Inventarnummer
GL-WV-2024_0055
Kernbestand √
Tätigkeit
Buchgestaltung
Kategorie
Buch
Datierung
2001
Sprachfassung
deutsch
Gestaltung
Gabriele Lenz
Bereich
Kunst
Autor*innen
Günther Dankl, Wieland Schmied, Anselm Wagner
Mitarbeit / Mitwirkende
Ewa Kaja
 
Beschreibung
Er provozierte den größten Kunstskandal in der österreichischen Nachkriegszeit: Der Herz-Jesu-Zyklus der Theresienkirche in Innsbruck-Hötting (Hungerburg) von Max Weiler. Heute gelten die Fresken als das bedeutendste und ungewöhnlichste kirchliche Kunstwerk Österreichs im 20. Jahrhundert. Der Verstoß gegen die Konvention löste einen Proteststurm aus und rief den Vatikan auf den Plan. Drei der vier Wandbilder mußten verhängt werden, Weiler beendete seine Arbeit vorzeitig, der Zyklus blieb unvollendet. Erstmals zeigt dieses Buch, begleitend zu einer Ausstellung in der Innsbrucker Taxisgalerie, die Figurenstudien - eine kaum bekannte Seite des Künstlers - und Entwürfe zum Gesamtkonzept. Die Texte gehen auf Voraussetzungen, zeit- und kulturgeschichtliche Hintergründe und die Ikonologie des Zyklus ein sowie auf den damaligen Stand von Weilers künstlerischer Entwicklung (Anselm Wagner), stellen den Kunstskandal im Detail dar (Günther Dankl) und bringen Gedanken über die Kunst Max Weilers (Wieland Schmied)