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Wiener Schriften Zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege
Band 06

Gio Ponti
Hotel Valmartello al Paradiso des Cevedale
Material
Schweizer Broschur mit verkürztem Klappenumschlag und Spiegelfolienprägung, offene Fadenheftung mit farbigem Faden
Maße H × B × T
235 x 167 mm
Umfang
192
Auftraggeber*in
TU Wien Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
Nott Caviezel und Robert Stalla
Herausgeber*in
Nott Caviezel und Robert Stalla
Erscheinungsort
Wien / Berlin / München
Verlag
Deutscher Kunstverlag (DKV)
ISBN
978-3-422-07129-2
Ort / Aufbewahrung
1 Ex. 07 Kiste, groß
1 Ex. 07_copy Kiste, groß
1 Ex. Privatarchiv Gabriele Lenz
Zustand
1 Ex. verblasster Buchrücken
 
Inventarnummer
GL-WV-2024_0086
Familie
Reihe
Kernbestand √
Tätigkeit
Visuelle Konzeption
Kategorie
Buch
Datierung
2021
Sprachfassung
deutsch
Gestaltung
lenz + henrich gestalterinnen
Bereich
Architektur
Autor*innen
Silke Alber, Technische Universität Wien
Satz / Layout
Katharina Schwarzenegger
 
Beschreibung
Die Schriftenreihe versteht sich als offenes wissenschaftliches Forum und möchte Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kunstgeschichte und Denkmalpflege zu einer größeren Leserschaft verhelfen. Seit Band 5 erscheint sie in einem neuen, von den Gestalterinnen Gabriele Lenz und Elena Henrich erarbeiteten Konzept und Erscheinungsbild.

Unter dem faschistischen Regime wurde im Südtiroler Martelltal 1937 das vom Architekten Gio Ponti geplante Hotel Paradiso eröffnet. Das heute verlassene, ehemalige Sporthotel, ein langgestreckter, geschwungener Solitär, der einst die Qualitäten eines Luxushotels mit denen einer Schutzhütte zu kombinieren vermochte, wurde als Gesamtkunstwerk geplant. Eine Besonderheit sind Gio Pontis Studien zum eigenwilligen und bis ins Detail entworfenen Farbkonzept, das auf vier Grundfarben basierend für die Wände und Decken der Räume verwendet wurde.
Mangelnde Wartung und Vandalismus haben dem Hotel seit der Schließung 1946 arg zugesetzt. Vor dem Hintergrund der Würdigung der Anlage als Gesamtwerk und einer sorgfältigen Bestandsaufnahme ist es möglich, den Entwurfsprozess von den ersten Skizzen bis zur Ausführung zu verfolgen.