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Arkadien und angenehme Feinde
Die Bildhauerateliers im Prater
Material
Fadenheftung ohne Umschlag, invertierter amerikanischer Schutzumschlag aus Tansparentpapier offset bedruckt, offen 739 x 567 mm
Maße H × B × T
292 x 186 mm
Umfang
182
Auftraggeber*in
Werner Würtinger
Herausgeber*in
Werner Würtinger / Secession
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Revolver Verlag
ISBN
978-386895-176-9
Ort / Aufbewahrung
1 Ex. 03 Kiste, groß
1 Ex. 03_copy Kiste, groß
1 Ex. Privatarchiv Gabriele Lenz
Zustand
1 Ex. beschädigter Umschlag
 
Inventarnummer
GL-WV-2024_0044
Kernbestand √
Tätigkeit
Buchgestaltung
Kategorie
Buch
Datierung
2011
Sprachfassung
deutsch
Gestaltung
gabriele lenz büro für visuelle gestaltung
Bereich
Kunst
Redaktion / Beirat / Projektleitung
Werner Würtinger
Iris Ranzinger (Bildredaktion)
Autor*innen
Matthias Boeckl
Fotograf*innen
Margherita Spiluttini
Mitarbeit / Mitwirkende
Elena Henrich
Auszeichnung / Nominierungen
die schönsten deutschen bücher 2011, stiftung buchkunst
 
Beschreibung
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Wien eine Großbaustelle mit bedeutenden architektonischen und politischen Weichenstellungen. Über die Üppigkeit der monarchischen Prunkmonumente hinaus, wurden auch großstädtische Strategien zur Erweiterung in einer für die Zukunft bedeutenden Metropole entwickelt. Im Prater und im Besonderen in der Krieau sollte durch die Errichtung von Bauwerken, der Kultur, Kunst und Wissenschaft ein bedeutender Topos geschaffen werden. Mit der Weltausstellung von 1873 wurde die Absicht verbunden, das globale Weltinteresse an Wien zu erwecken.

Die seit Ende des 19. Jahrhunderts als Bildhauerateliers des Bundes genutzten Überreste der Wiener Weltausstellung in der Krieau sind bedeutende Zeugnisse der österreichischen Museums- und Kulturbaudebatte. Obwohl zahlreiche Überblicksdarstellungen zur Weltausstellung als Ganzes erschienen sind und auch zum Oeuvre ihres Architekten Carl von Hasenauer (1833-1894) Texte verfasst wurde, muss die umfassende architekturhistorische Dokumentation und Einordnung des Komplexes in die Entwicklung des 19. Jahrhunderts als Desideratum bezeichnet werden.

Werner Würtinger, Künstler und ehemaliger Präsident der Wiener Secession, hat sich mit dieser Publikation zum Ziel gesetzt, diese Lücke im publizistischen OEuvre des Wiener Kulturbetriebes zu schließen. Der Architekturwissenschaftler Matthias Boeckl hat durch fundamentale Recherche des Areals ein substantivisches Fundament gebaut. Margherita Spiluttinis fotografischer Beitrag hält die aktuellen Arbeitsbedingunge