Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien GmbH (MUK)
Material
2 Baueternit-Tafeln in 2 Farben mit weißem Digitaldruck
Umfang
2 Tafeln
Auftraggeber*in
Musik und Kunst Privatuniversität
 der Stadt Wien GmbH
Herausgeber*in
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien GmbH
Erscheinungsort
Wien
Ort / Aufbewahrung
an der Fassade der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Auflage
2
 
Inventarnummer
GL-WV-2024_0102
Abbildung
©Elena Henrich
Kernbestand √
Tätigkeit
Visuelle Konzeption und Gestaltung
Kategorie
Tafel
Datierung
2021
Sprachfassung
deutsch / englisch / russisch / koreanisch / japanisch
Gestaltung
lenz + henrich gestalterinnen
Bereich
Kultur
Autor*innen
Druckerei / Produzent*in
Simsa GmbH Siebdruck | Druckveredelung;
mu.st.og, Gesellschaft für Kunst und Produktion
 
Beschreibung
Gedenktafel in vier Sprachen für die Musik und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien
Das ehemalige Konservatorium, stellt sich seiner Vergangenheit. Eine Gedenktafel erinnert an die Gründung 1938 durch Nationalsozialisten.

Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die durch Entwicklung und Erschließung von Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte für die Zukunft schafft. Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens warf die einzige Universität im Besitz der Stadt Wien aber einen Blick zurück. Der Historiker Oliver Rathkolb arbeitete mit einem Team die Geschichte des Hauses auf, die zum Teil auch von Austrofaschismus und Nationalsozialismus geprägt ist.

„An dieser Stelle wurde 1938 nach der Zwangsauflösung von drei privaten Konservatorien die Musikschule der Stadt Wien gegründet, die der inhumanen Ideologie des Nationalsozialismus willfährig folgte und diese unterstützte. Als Nachfolgeinstitution sieht es die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien als ihre Verpflichtung und Aufgabe, sich für die Rechte und Würde aller Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Sprache, sozialer Stellung, sexueller Orientierung, Staatsbürgerschaft, politischen und sonstigen Anschauungen einzusetzen und menschenverachtenden Ideologien nachhaltig entgegenzuwirken.
Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Zur Mahnung an die Lebenden, gegen Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Verächtlichmachung von anderen aufzutreten. Zur Stärkung des Kunst- und Kulturschaffens im Geiste der Freiheit, der Unabhängigkeit und der Toleranz.“